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In Geborgenheit die Welt entdecken

Vom Greifen zum Begreifen im Kinderhaus

Alles ist neu für die kleinen Kinder: Jede Ameise eine Entdeckung, jeder Ausflug eine Sensation und jedes Ereignis ist ein Erlebnis. So ist die Ausgangssituation! Der Neugier und dem Staunen wollen wir Nahrung geben. Das Erlebte soll verstanden werden können. Die Kinder sollen Spaß haben beim Entdecken ihrer Umgebung, der Menschen ... ihrer Welt.

Ja, Kinder wollen lernen und verstehen. Und gerade die ganz Kleinen lernen mit allen Sinnen, mit jedem Blick, bei jeder Bewegung und jeder Begegnung. Dafür brauchen sie Erfahrungsraum: In unserem großen, kindgerecht renovierten Haus, im alten Obstgarten, bei Ausflügen, zusammen mit anderen.

Dazu gehört auch das spezielle Montessori-Material und die lebenspraktischen Übungen, die in der Montessori-Pädagogik immer eingebunden sind. Das Sinnenmaterial z.B. lädt zu unterschiedlicher Wahrnehmung ein. Der vertraute Tagesrhythmus sorgt für Geborgenheit; eigene Rituale wie auch die vorbereitete Umgebung geben eine äußere Ordnung, was wiederum die Voraussetzung für innere Ordnung und innere Freiheit ist.

Alles, was ein Kind vorfindet, ist für das Kind "lernen": Maria Montessori spricht sogar von "Arbeit" in diesem Zusammenhang. Die Freiheit, ihren eigenen Lern- und Erfahrungsweg zu finden, haben alle Kinder im Kinderhaus.