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Umsorgt und begleitet

Stark werden für's Leben

Kinder wollen wissen, was um sie herum passiert und warum das so ist und wie es funktioniert. Sie suchen Erklärungen und wollen selbst Dinge beeinflussen. Und diesen Erfahrungsraum bieten Krippe und KiGa. Denn wenn sich Kinder akzeptiert und geborgen fühlen, werden sie zu eifrigen Weltentdeckern und erobern sich begeistert neue Räume und neue Fertigkeiten.

In der Krippe - ein Schlüssel zur Welt

Die Entwicklung der Kinder unter drei Jahren ist gekennzeichnet  durch die unbewusste Tätigkeit der Intelligenz oder - anders gesagt - durch das Absorbieren der Umwelt. Diese Kleinkinder brauchen also viel und unterschiedliche Anregung: Farben, Formen, Oberflächen, Räume, Geschmack, Natur, Menschen, Töne ... drinnen & draußen.

Alles Material und jegliches Angebot ist auf die Entwicklung der Kleinkinder abgestimmt, auch das Sprechen und Gehen, das Zeit-Lassen, der Tagesrhythmus, die festen Rituale.

 

Im Kindergarten - Erziehung und Begleitung

Für die drei- bis sechsjährigen Kinder gibt es bei Maria Montessori den lustig klingenden Begriff der "Möbel-Kinder". Dahinter verbirgt sich das alterstypische Bedürfnis nach Ordnung, Orientierung und Bewegung. Die vielen Eindrücke aus der Kleinkindzeit wollen jetzt geordnet werden; Struktur, Verbindung, Zusammenhänge bekommen Bedeutung und sind notwendig zur verstehenden Einordnung des Erlebten und Gelernten.

Mit "Übungen des praktischen Lebens" wird diesem Bedürfnis ebenso Rechnung getragen wie mit der gemeinsamen Sorge für Räume und Garten oder regelmäßigen "Darbietungen" (= Einführung und Vorstellung neuer Themen).