Am 9. Februar fand an der Montessori Fachoberschule erneut der jährliche große Blutspendenachmittag in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) statt.
Der Februar steht an der FOS ganz im Zeichen der Gesundheit: Bereits seit 2021 organisiert die Fachbereichsleitung „Gesundheit“, Dagmar Ibach, gemeinsam mit dem BRK diese wichtige Aktion.
Für diesen Anlass wurde das Schulgebäude in der Beethovenstraße kurzerhand zum Zentrum für Blutspender*innen. Eingespielt und routiniert arbeiteten die Verantwortlichen des BRK unter der Aufsicht von Herrn Kleinlein und Herrn Popp Hand in Hand mit den Schüler*innen des Gesundheitszweigs. Gemeinsam wurden alle Stationen aufgebaut und betreut – vom Check-In über den Selbstausschluss, die eigentliche Blutspende und die Verpflegung bis hin zum Check-Out.
Bereits zum Start um 15:15 Uhr waren 150 Spender*innen angemeldet. Zusätzlich kamen im Laufe des Nachmittags weitere spontane Blutspender*innen hinzu. So konnten bis in die späten Abendstunden insgesamt 172 Blutspenden gesammelt werden – ein starkes Zeichen der Solidarität und ein Hoffnungsschimmer für all jene, die auf Blutkonserven angewiesen sind.
Wie wichtig Blutspenden und gesellschaftliches Engagement sind, zeigte auch der Besuch von Bürgermeister Thomas Lang, der jedes Jahr vorbeischaut, um den Organisator*innen und Spender*innen persönlich zu danken. Als besondere Ehrengästin durfte die Schule in diesem Jahr zudem Marlene Mortler als offizielle Schirmherrin begrüßen. Die frühere Bundestagsabgeordnete und langjährige Drogenbeauftragte der Bundesregierung engagiert sich seit vielen Jahren für Gesundheits- und Präventionsthemen. Mortler bedankte sie sich insbesondere bei Dagmar Ibach für die kontinuierliche Organisation und das große Engagement der Schule.
Ein weiterer Blutspendetag wird im August an der Montessori FOS stattfinden und dann direkt vom Bayerischen Roten Kreuz ausgerichtet werden.
Warum Blutspenden in Bayern so wichtig sind
Allein in Bayern werden täglich rund 2.000 Blutspenden benötigt, um die Versorgung von Krankenhäusern sicherzustellen – etwa für Unfallopfer, Krebspatient*innen oder bei großen Operationen. Da Blutkonserven nur begrenzt haltbar sind, ist eine regelmäßige Spendenbereitschaft unerlässlich. Jede einzelne Blutspende kann dabei bis zu drei Menschenleben retten.




