Alle zwei Jahre organisiert der Verband Montessori Nordbayern das erfolgreiche Treffen „wir sind monte“. Zuletzt fand das Treffen im November 2024 statt, nun war es am 23.10 wieder so weit. Knapp 80 Menschen aus den unterschiedlichen Einrichtungen des Verbands trafen sich um gemeinsam zum Thema „Was würde Maria Montessori sagen“ auszutauschen.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Vorstand Stefani Rehberg-Reidel alle Gäste, stellvertretend für Geschäftsführer Dr. Ulrich Miller, der leider aus gesundheitlichen Gründen verhindert war. Auch Sarah Ebenhöh, Organisatorin der Veranstaltung und Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit des Verbands richtete Begrüßungsworte an das Plenum. Weiter ging es auf der Agenda mit zwei interessanten Impulsen von Erika Werthner, Montessori Urgestein, und Julia Thurner vom Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg (IPSN) zur Frage Künstliche Intelligenz (KI) und Mediennutzung im Schulalltag. Dabei stellte Thurner heraus, dass auch das Prinzip „Hilf mir es selbst zu tun“ auf die KI adaptiert werden kann. „Was würde Maria Montessori sagen oder Tun im Hinblick auf die KI? Sie würde erstmal beobachten“, erklärte die Montessori-Pädagogin. Weiter merkte Thurner an, dass Montessori sicher kein Verbot der KI im Schulalltag aussprechen würde, da sie in ihrer Pädagogik ebenfalls auf „Lernmaschinen“ zurückgegriffen hat, vielmehr würde sie einschränken und Strukturen vorgeben. „Ein sicherer Umgang mit der KI muss sichergestellt werden, dies kann nur im Falle von didaktischer KI funktionieren.“
Nach den interessanten Inputs der beiden Referentinnen begann die Gruppenphase. Im Vorfeld der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer*innen für Workshops eintragen:
- KI und digitale Medien in der Sekundarstufe
- Umgang mit der digitalen Welt in der frühen und späten Kindheit
- Chancen und Herausforderungen für Montessori-Einrichtungen
- Montessori damals und heute.
Den restlichen Nachmittag wurde in den Gruppen zu den obigen Themen diskutiert und sich ausgetauscht. Die Quintessenz der jeweiligen Themen wurde dann am Abend in einer kurzen Vorstellungsrunde in der Großgruppe präsentiert, bevor die Veranstaltung endete.
Wir danken den Verantwortlichen von Montessori Nordbayern für die Organisation, unseren Monte-Kolleg*innen für den wertschätzenden Austausch und dem Montessori Zentrum Nürnberg für die Räumlichkeiten.





